Tradition & Passion

ÜBER HOPFENLIEBE UND HEIMATGEFÜHL

Mit dem Marias Platzl und dem Ayinger in der Au schreiben wir für die Platzl-Geschichte ein ganz neues Kapitel.

Aber beginnen wir von vorne: Bereits 1780 taucht der Name „Platzl“ erstmals in den Annalen auf. Damals war zunächst die platzartige Straßenerweiterung in der Altstadt gemeint, später bezeichneten Münchner dann auch das Grand Restaurant Platzl als „Platzl“. Dort waren auch die legendären Platzl-Bühnen beheimatet, welche ihre Blütezeit Anfang des 20. Jahrhunderts hatten. Humoristische Größen der Münchner Szene wie Karl Valentin oder Weiß Ferdl gehörten damals quasi zum Inventar.

Im Zweiten Weltkrieg wurde das Haus dann schwer in Mitleidenschaft gezogen. Investoren fanden wenig Gefallen am baufälligen Gebäude, bis das Ehepaar Franz und Maria Kreszenz Inselkammer Anfang der 1950er das Risiko eines Wiederaufbaus wagte. Die Besitzerfamilie der kleinen Ayinger Privatbrauerei vor den Toren Münchens schaffte zusammen mit dem Pächter-Ehepaar Groß eine Neuauflage der Platzl-Bühnen. Einige Jahre später folgte die Fertigstellung des Platzl Hotels.

Nach weiteren zwanzig Jahren hatte sich der Münchner Hotelmarkt auch auf Grund der Olympischen Spiele 1972 erheblich verschärft. Peter Inselkammer, jüngster Sohn und inzwischen Leiter des Platzl Hotel, wusste, dass man nur durch Innovationen und Weiterentwicklungen konkurrenzfähig bleiben würde. 1978 gab er deshalb die Neuplanung des Hotels in Auftrag. Aus dieser ging das Platzl als eines der richtungsweisenden Münchner Hotels hervor.

Dieser Status konnte bis heute bewahrt werden, weil die Verantwortlichen kontinuierlich am Puls der Zeit agier(t)en. Dass dies durchaus nicht auf Kosten von Traditionen und nachhaltigen Werten geschehen muss, beweist die Brauerei-Familie Inselkammer bis heute. Mit der Übergabe des Platzl-Zepters an Peter Inselkammer jun. blieb die Leitung in Familienhand. Dennoch wurde eine Reihe neuer Investitionen angestoßen, mit der sich das Platzl Hotel weiterhin als eines der Aushängeschilder der Münchner Hotellandschaft präsentiert.

Nach zahlreichen Umbaumaßnahmen zwischen 2015 und 2018 umfasst das Platzl-Ensemble heute ein komplett-renoviertes Hotel, ein neu-konzipiertes Restaurant, ein modernes bayerisches Wirtshaus, eine neu-geöffnete Außen-Bar sowie eine elegante Hotelbar.

Damit stieß der Gebäudekomplex rund um unser Stammhaus physisch an seine Grenzen. Weil wir aber das Gefühl hatten, unsere Geschichte noch nicht zu Ende erzählt zu haben, folgte im Jahr 2018 die Dependence am Mariahilfplatz. Das kleine aber feine Hotel Marias Platzl vertritt die Platzl-Werte nun auch in der Au, die zu den ältesten Teilen der Landeshauptstadt zählt. Der Name wurde in Erinnerung an die erste Platzl-Besitzerin Maria Kresenz Inselkammer und mit Respekt für den Standort Mariahilfplatz gewählt. Eine Hommage an eine große Persönlichkeit und einen traditionsreichen Ort; ein Name, der in uns ein Gefühl von Heimat auslöst!

Als schöne Ergänzung befindet sich am Marias Platzl das Ayinger in der Au. Es ist das erste unabhängige Wirtshaus der Ayinger Privatbrauerei in München und bringt mit echtem Brauerei-Keller-Design unsere Hopfenliebe bestens zum Ausdruck.

 

Restaurant Pfistermühle

Echtes Münchner Ambiente trifft auf modern-interpretierte bayerische Küche auf höchstem Niveau.

Wirtshaus Ayinger

Bayerische Schmankerln in gemütlicher Atmosphäre – so schmeckt echte Münchner Wirtshaus-Tradition.

Platzl Karree Boden & Bar

Traumhaftes Freiluft-Ambiente im Winter oder Sommer – genießen Sie Kaffee, Cocktails und Köstlichkeiten.

Josefa Bar & Kaffee

Zeitlose Eleganz und traditionelle Gemütlichkeit – der perfekte Ort für kühle Drinks und warme Gespräche.

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